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Was sind DRG?

In den letzten Jahren ist viel von DRG die Rede. DRG heisst Diagnosis Related Groups und ist die englische Bezeichnung für Fallkostenpauschalen. DRG-basierte Spital-Finanzierung heisst: Die Spitäler erhalten pro Fall (z.B. „Blinddarm mit Nebendiagnose Diabetes") einen fixen Betrag. Wie wird dieser berechnet? Schweizweit wird ein ausführlicher Katalog von Fällen definiert, und jedem Fall wird ein sogenanntes Fallgewicht zugeordnet. Beispiel:  „Eingriff an Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Ductus thyreoglossus bei bösartiger Neubildung“, Fallgewicht 1.599. Dieser Katalog wird gegenwärtig von der Vereinigung „Swiss-DRG“ erarbeitet, in der die Kantone, die FMH und die Krankenkassen vertreten sind. Zur Berechnung der eigentlichen Fallkostenpauschalen werden die Fallgewichte mit der sogenannten Baserate multipliziert (z.B. 1.599 x Fr.8900.-). Die Höhe der Baserate wird von den Krankenkassen und den Spitälern in jedem Kanton einzeln ausgehandelt, damit auf die spezifischen Kostenstrukturen des Kantons Rücksicht genommen werden kann.

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Was ist Managed Care?

In der Schweizer Politik wird in den nächsten Monaten viel über neue Managed Care-Modelle diskutiert werden. Managed Care ist schillernder Begriff, der mit den unterschiedlichsten Vorstellungen verknüpft wird. Weit verbreitet ist das Bild eines Ärztenetzwerkes. Die PatientInnen legen sich darauf fest, nur ÄrztInnen des gleichen Netzwerkes zu konsultieren. Im Gegenzug werden ihre Krankenkassenprämien gesenkt. Umstritten ist, ob solche Netzwerke auf Gewinn ausgerichtet werden sollen. Gewinnorientierung kann dazu führen, dass die Patientinnen und Patienten unterversorgt werden, das heisst mit billigen Therapien Vorlieb nehmen müssen oder im Zweifelsfall gar nicht behandelt werden. Gewerkschaften und Personalverbände schlagen deshalb ein eigenes, besseres Managed-Care-Modell vor, das allen Versicherten zugute kommen soll: Die Persönliche Gesundheitsstelle PGS.

 

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